Simon Fullick von Flower ist kein gewöhnlicher Backend-Entwickler. Mit einem Master-Abschluss in Atmosphärenphysik mit Schwerpunkt Klimamodellierung und mehrjähriger Erfahrung beim neuseeländischen Wetterdienst hat er umfassende Expertise im Verständnis und der Vorhersage von Wetterlagen entwickelt. “Dies hat mich zusätzlich dazu inspiriert, den Klimawandel zu bekämpfen”, sagt er.
Der in Neuseeland geborene Simon Fullick kennt sich bestens mit dem Wetter aus. Als Senior Backend Developer im Trading-Team von Flower implementiert er Energiehandelsmodelle, die unter anderem Wettervorhersagen nutzen, um Veränderungen im Energiesystem vorherzusagen.
"Im Wesentlichen implementiere ich Handelsmodelle, die herausfinden können, wann Energieanlagen, wie Batteriespeichersysteme oder EV-Ladegeräte, Strom beziehen müssen und wann sie Strom abgeben sollten. Diese Entscheidungen werden stark von Wettermustern beeinflusst, die sich auf erneuerbare Energiequellen und den Energieverbrauch auswirken. Ich sorge dafür, dass diese Entscheidungen optimal getroffen werden", sagt er.

Im Laufe seines Studiums und seines Berufslebens hat Simon Fähigkeiten entwickelt, die im heutigen Energiesystem immer wichtiger werden, da der Anteil der erneuerbaren Energiequellen weiter zunimmt.
"Ein Hintergrund in der Klimamodellierung ist besonders wertvoll, wenn man mit komplexen wetterabhängigen Energiesystemen arbeitet, um die Mechanismen dahinter zu verstehen. Das Energiesystem von morgen wird sich stärker auf erneuerbare Energien stützen, und die Branche wird Menschen brauchen, die Wetterveränderungen verstehen und vorhersagen können, die sich beispielsweise auf die Solar- und Windenergieproduktion auswirken, oder die wissen, wie die Batteriespeicherung optimiert werden kann", sagt er.

Simons Hintergrund hat ihm auch ein Verständnis dafür vermittelt, wie sich das Weltklima im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie sehr alle Teile des Klimaökosystems miteinander verbunden sind. Dies hat ihn weiter dazu inspiriert, den Klimawandel zu bekämpfen.
"Das Wissen um diese Dinge war für mich der ultimative Weckruf. Jenseits dessen, was ich in den Nachrichten über den Klimawandel hörte, konnte ich nun aus erster Hand sehen, wie alle Teile des Systems - Ozean, Land, Eis und Atmosphäre - miteinander verbunden sind. Ich bin dankbar, dass ich dazu beitragen kann, den Kohlenstoff-Fußabdruck des Sektors, der weltweit die meisten Treibhausgase erzeugt, nämlich des Energiesektors, auf konkrete Weise zu verringern, ohne dass es sich dabei um eine Art Wohlfühl-Grünwäsche handelt", sagt er.

Als Teil des Handelsteams von Flower arbeitet Simon nun mit den Köpfen zusammen, die die Erneuerbare-Energien-Revolution vorantreiben – eine eng verbundene Gruppe mit vielfältigen und oft einzigartigen Hintergründen.
"Wenn man sich wie ich gerne in Problemlösungen vertieft, ist die Arbeit hier wie ein Kind in einem Süßwarenladen. Einige meiner Kollegen haben ein unglaublich starkes und faszinierendes technologisches Fachwissen, es ist, als würde man mit echten Raketenwissenschaftlern zusammenarbeiten! Ich fühle mich privilegiert, diese herausfordernden Probleme gemeinsam anzugehen, vor allem in dem Wissen, dass wir es mit dem Ziel tun, eine bessere Welt zu schaffen."